Mediation
Non omne quod licet honestum est.
Latainisches Sprichwort
Streitbeilegung durch Mediation
Hier werden Streitigkeiten zwischen Vertragsparteien, Geschwistern, Verwandten, Nachbarn, Erben,
Geschäftspartnern, Arbeitgebern, Arbeitnehmern durch MEDIATION gelöst.
- Sozialer Frieden ist unbezahlbar
- Verschwende weder Zeit noch Geld, sondern mache das Beste aus beidem.
WAS IST MEDITATION?
Mediation ist ein Verfahren zur Lösung von Konflikten durch Verhandeln unter Leitung einer
neutralen Drittperson. Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien
mit Hilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche
Beilegung ihres Konflikts anstreben. Die Parteien erarbeiten in eigener Verantwortung gemeinsam
optimale Lösungen.
WER IST DER MEDIATOR?
Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien
durch die Mediation führt.
WELCHE KONFLIKTE EIGEN SICH FÜR EINE MEDIATION?
• Konflikte bei den Auseinandersetzungen von Vermögen
• Konflikte mit Erben
• Konflikte wegen Vertragsbruch
• Streitigkeiten über Schadensersatz
• Konflikte im Familienrecht
• Konflikte zwischen Unternehmen
• Konflikte innerhalb der Geschäftsführung
WANN BESTEHT EINE GESETZLICHE VERPFLICHTUNG ZUR EINLEITUNG DES MEDIATIONSVERFAHRENS?
Nach dem Gesetz zur friedlichen Beilegung von Streitigkeiten ist die Pflicht zur Herbeiführung einer
friedlichen Beilegung vor der Einleitung eines gerichtlichen Schadensersatzverfahrens (außer
Arbeitsverträge) vorgeschrieben.
WANN IST EIN GEEIGNETER ZEITPUNKT FÜR DIE EINLEITUNG EINES MEDIATIONSVERFAHRENS?
• immer dann, wenn es sich um einen Streit handelt, den die Parteien nicht vor Gericht bringen
wollen (aufgrund der Kosten, der Verfahrensdauer, der Ungewissheit usw.) und dieser Streit die
zwischenmenschlichen oder geschäftlichen Beziehungen nachhaltig schädigt
• Trotz diverser Gespräche und Korrespondenzen können sich die Parteien nicht über einen strittigen
Punkt einigen und sie wollen rechtlich gegeneinander vorgehen.
• während eines laufenden Gerichtsverfahrens
WIE LÄUFT EIN MEDIATIONSVERFAHREN AB?
• eine Partei selbst den Vorschlag macht
• Einigung der Parteien eine Mediation durchführen zu lassen
• Wenn sich die Medianten nach einem Vorschlag des Gerichts zur Durchführung einer Mediation
entscheiden
• Aufgrund einer Mediationsklausel in einem Vertrag oder einem kann die Mediation verbindlich
gefordert sein.
WARUM SIE MEDIATION STATT RECHTSSTREIT VOR GERICHT WÄHLEN SOLLTEN?
Gerichtsverfahren sind nicht nur teuer, sondern auch langfristig und unsicher. Im Gerichtsverfahren
verdichten sich Konflikte schnell zu streitigen Rechtsfragen, zu verhärteten Positionen, zu Kampf und
Rechthaberei. Am Ende des Verfahrens das Urteil als einzige mögliche Lösung des Streits. Am Ende
eines Gerichtsverfahrens steht in der Regel ein Gewinner und ein Verlierer fest. Das Gericht
bestimmt im Urteil oder im Vergleich, wer die Kosten für den Prozess in welcher Höhe zu tragen hat
und das kann mehr tausende Euro kosten. Zwischenmenschliche oder geschäftliche Beziehungen
werden nachhaltig geschädigt.
Mediation spart Zeit und Geld, da das Ergebnis oft schneller als bei einem Gerichtsprozess erzielt
wird (bis 60 Tage). In diesem Verfahren arbeiten sie gemeinsam an klaren Lösungen der Probleme,
die den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen der Konfliktparteien gerecht werden. Beide
Parteien sind Sieger. Die Kostenerstattung wird frei ausgehandelt. Das Ziel des Verfahrens ist es zum
einen, eine klare, selbst gewählte und langfristig wirksame Vereinbarung zu treffen und das
gegenseitige Verständnis zwischen den Parteien in zwischenmenschlichen oder geschäftlichen
Beziehungen zu verbessern.